Batteriespeicher sichern die Energiewende. Doch Vorfälle in Kalifornien und Thüringen zeigen, dass Brandschutz hier kein Nebenthema ist: In Moss Landing (USA) mussten 2025 wegen giftiger Gase 1500 Anwohner*innen evakuiert werden. In Isseroda (Thüringen) kämpfte die Feuerwehr über zwölf Stunden gegen einen Containerbrand.
Brand in der Batteriespeicheranlage Moss Landing von Vistra Energy am 16.01.2025, Foto: Guy ChurchwardEin Brand in einem Überseecontainer mit Batterien in Isseroda (Weimarer Land) am Morgen des 10.06.2024., Foto: Johannes Krey
Solche Ereignisse sind kein Einzelfall, sondern ein Weckruf an die Branche:
Einzelne Brände mögen selten sein, ihre Folgen reichen jedoch von großflächigen Evakuierungen bis hin zu tagelangen Löscheinsätzen.
Regelwerke bilden den Rahmen, doch die Besonderheiten von Batteriespeichern erfordern zusätzliche individuelle Konzepte.
Lösungen liegen in einem integrierten Brandschutzansatz: baulich (z. B. Abstände, nicht brennbare Materialien), technisch (Gaslöschanlagen, Batteriemanagementsystem) und organisatorisch (Feuerwehr-Infrastruktur, Übungen).
Warum ein integrierter Ansatz aus Planung, Betrieb und Einsatzkräften entscheidend ist, erklärt Susanne Oesterheld (Beratungsingenieurin MBBM-BSO) in unserem neuen Fachbeitrag.