Stadthalle Heidelberg
Objekttyp
Konzerthäuser
Bauherr
Stadt HeidelbergGGH Heidelberg
Architekten
Waechter + Waechter Architekten BDA
Fertigstellung
2025
Expertisen
Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Messungen Bauphysik
Nachhaltigkeit
Bauakustik
Raumakustik
Akustische Messungen
Die Stadthalle Heidelberg (Baujahr 1903) wurde im Rahmen einer umfassenden Generalsanierung als denkmalgeschütztes Kultur- und Konzerthaus technisch, funktional und bauphysikalisch erneuert. Im Fokus standen die Ertüchtigung der Gebäude- und Veranstaltungstechnik, Maßnahmen zu Barrierefreiheit und Brandschutz sowie ein überarbeitetes Raum- und Erschließungskonzept.Zentrale bauliche Eingriffe betrafen den großen Saal („Wolfgang-Marguerre-Saal“): Durch den Einbau von Hubböden kann der Saal flexibel mit ansteigender Konzertbestuhlung oder als ebene Veranstaltungsfläche genutzt werden; auch die Bühne ist variabel konfigurierbar. Nach der Sanierung verfügt der Saal über 1020 Sitzplätze, die Stadthalle insgesamt ist für bis zu 2900 Besucher ausgelegt.Das in Richtung Zuhörerplätze verschobene neue Podium, neu geschaffene Reflexionsflächen und Schallreflektoren verbessern die akustische Unterstützung der Musiker*innen sowie die Klangübertragung zum Publikum und steigern die akustische Performance des Raums für Konzerte. Mit dem neu geschaffenen Anstieg der Zuhörerplätze werden die Direktschallversorgung und die Sichtbeziehungen bei Konzerten deutlich verbessert.Die Planung umfasste bauphysikalische Bestandsanalysen sowie Konzepte zur Bau- und Raumakustik, zum Schutz vor Außenlärm und zu Schallimmissionen. Raumakustische Simulationen, Maßnahmen zum Wärmeschutz sowie bauklimatische und raumklimatische Untersuchungen dienten dazu, stabile akustische und thermische Bedingungen im historischen Bestand zu gewährleisten.Ergänzend wurden ein verglaster Portikus zum Neckar, erweiterte Foyerflächen und zusätzliche Aufenthaltsbereiche realisiert.
Bildrechte
1 PR Stadt Heidelberg, Philipp Rothe




