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Auditorium Parco della Musica, Rom, Italien

Objekttyp
Konzerthäuser

Bauherr
Comune di Roma

Architekten
Renzo Piano Building Workshop, Genua

Plätze
2850

Fertigstellung
2002

Expertisen
Raumakustik
Bauakustik
Akustische Prüfstände
Messungen Bauphysik
Schallimmissionsschutz

Mit dem Auditorium Parco della Musica entstand 2002 im Norden Roms ein hochkarätiges, multifunktionales Veranstaltungszentrum. Den Mittelpunkt des Geländes bildet die sogenannte „Cavea“, ein Open-Air-Theater, das in Form und Funktion den historischen griechischen und römischen Theatern nachgeahmt ist. Halbkreisförmig sind drei Solitäre, in denen sich ein großer Saal für symphonische Konzertdarbietungen, ein Kammermusiksaal und ein Multifunktionssaal für Kammermusik-, Opern- sowie Theateraufführungen befinden, angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht eine voneinander unabhängige Nutzung der Säle. Des Weiteren verfügt das Veranstaltungszentrum über zahlreiche Probensäle in unterschiedlichen Größen.

In enger Zusammenarbeit zwischen dem Architekten Renzo Piano und Müller-BBM wurde bereits in der Wettbewerbsphase die architektonische sowie akustische Gestaltung festgelegt. Mit einem Fassungsvermögen von 2850 Zuschauern bildet der Sala Santa Cecilia als großer sinfonischer Konzertsaal das Herzstück. Gefolgt von der Sala Sinopoli, einem klassischen Rechtecksaal für 1200 Zuschauende, und dem Sala Petrassi als Kammerkonzertsaal, der durch variable Elemente auch als Opernsaal, Theatersaal und Sprachraum verwendet werden kann. Variable Absorberflächen in allen Sälen ermöglichen auch die Nutzung für Sprachdarbietungen. Darüber hinaus lassen sich die raumakustischen Verhältnisse so anpassen, dass die drei Säle ein wichtiger Bestandteil des Filmfestivals in Rom sind.

Bildrechte
1 MBBM-BSO
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6 MBBM-BSO

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