Philharmonie, Essen
Objekttyp
Konzerthäuser
Bauherr
Saalbau und Philharmonie in Essen GmbH & Co. Realisierungsgesellschaft KG
Architekten
Busmann + Haberer Gesellschaft von Architekten mbH, Köln
Fertigstellung
2005
Expertisen
Raumakustik
Audiovisuelle Systemplanung
Bauakustik
Mitten in der Essener Innenstadt wurde der denkmalgeschützte Saalbau zur modernen Philharmonie Essen umgebaut. Herzstück ist der Alfried-Krupp-Saal mit rund 1860 Sitzplätzen, der durch vollständige Entkernung, Bodensenkung und angehobene Decke ein für Konzertakustik optimiertes Raumvolumen erhielt. Ein ansteigendes Parkett, Ränge und flexible Hubpodien ermöglichen auch Kongresse mit bis zu 400 Teilnehmenden.Ziel der akustischen Planung war höchste Klangqualität bei variabler Nutzung. Für optimale Nachhallzeiten – z. B. rund 2,0 Sekunden bei klassischer Musik – wurde das Raumvolumen angepasst. Schalldämmmaßnahmen an Fassaden, Decken, Böden, Türen und Lüftungsanlagen reduzieren Störgeräusche. Verkehrs- und U-Bahn-Schall wurden durch bauliche und technische Entkopplung minimiert. Akustisch variable Elemente wie großflächige, verfahrbare Schallschutzvorhänge ermöglichen Anpassungen an elektroakustisch verstärkte Veranstaltungen. Auch im RWE-Pavillon unterstützen Vorhänge und Deckenreflektoren flexible Nutzungen bei gleichbleibender Klangqualität.Die medientechnische Ausstattung umfasst hochwertige Beschallung, digitale Audiokreuzschienen mit Glasfaseranbindung, digitale Mischpulte, Zuspieltechnik, mobile Projektionssysteme sowie Ruf-, Intercom- und Sprachevakuierungsanlagen. In denkmalgeschützten Sälen kommen mobile Medienwägen mit Funkempfängern, Schnittstellen und Steuerungstechnik zum Einsatz.
Bildrechte
1 Frank Vinken
2 Dieter Michel
3 Dieter Michel
4 Dieter Michel
5 Dieter Michel
6 Dieter Michel
7 Dieter Michel
8 MBBM-BSO











