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Stadttheater, Kempten

Objekttyp
Theater

Bauherr
Stadt Kempten

Architekten
Molitor Architekturbüro, Kempten

Fertigstellung
2007

Expertisen
Raumakustik
Bauakustik
Elektronische Raumakustik

Im Jahr 2002 begannen die Planungen zur Sanierung des Stadttheaters in Kempten. Neben einer Reihe von erforderlichen technischen Modernisierungen des Theaters, der Ertüchtigung des Brandschutzes nach neuesten Vorschriften und dem Anbau eines neuen Foyers sollte auch die Akustik im denkmalgeschützten Saal verbessert werden. Dabei sollten insbesondere die akustischen Bedingungen für klassische Musik nachhaltig verbessert werden.

Vor der Sanierung lag im Zuschauerraum eine günstige Nachhallzeit für Sprechtheater vor. Für klassische Musik jedoch ist eine längere Nachhallzeit wünschenswert. Diese spürbare Anhebung des Nachhalls sollte somit ein wesentliches Ziel bei der raumakustischen Verbesserung des Saals darstellen. Bei der Sanierung des Zuschauerraums wurden deshalb raumakustisch nachteilige Absorptionsflächen, wie textile Wandbekleidungen und Teppichböden, entfernt und durch schallreflektierende Oberflächen, wie Gipskarton und Parkett, ersetzt.
Die Ausstattung des Theatersaals mit einer elektroakustischen Anlage stellte einen entscheidenden Schritt bei der Verbesserung der Raumakustik dar, ohne dass weitere aufwändige bauliche Maßnahmen und erhebliche Eingriffe in die Raumgestaltung notwendig wurden.
Die Möglichkeit, unterschiedliche raumakustische Einstellungen zu betreiben, kommt einer Mehrzwecknutzung für Sprache und Musik sehr entgegen und erweitert die akustischen Nutzungsmöglichkeiten für das Theater.

Bildrechte
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