Museum für Naturkunde, Berlin
Objekttyp
Museen
Bauherr
Humboldt-Universität zu Berlin
Architekten
Diener & Diener Architekten
Fertigstellung
2010
Expertisen
Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Nach Plänen der Architekten Diener & Diener wurde der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Ostflügel des Museums für Naturkunde in Berlin wieder aufgebaut. Die noch vorhandenen Fassadenfragmente wurden belassen und setzen sich nun optisch in einer Stahlbetonwand fort. Das rekonstruierte Gebäude vereint Forschung, Sammlung und Museum unter einem Dach. Die 276 000 lichtempfindlichen, in Alkohol konservierten Tierpräparate stellen eine einmalige, weltberühmte Sammlung dar und sind nun teilweise für die breite Öffentlichkeit zugänglich.Die Lagerung der zoologischen Nass-Sammlung verlangt optimale klimatische Bedingungen, um den Zersetzungsprozess der Präparate zu minimieren. Die Unterstützung der Architekten bei der Entwicklung bauphysikalisch einwandfreier Details unter Einbeziehung der bestehenden Gebäudesubstanz stand daher im Fokus der Beratung. Durch intelligente Auslegung der Innen- sowie Außenbauteile können Temperaturschwankungen in den Ausstellungsräumen gering gehalten werden und ermöglichen somit eine energiesparende Klimatisierung. In den bis zu sechs Meter hohen Sälen sorgen Lüftungsanlage, Bauteilaktivierung und Winter-Befeuchter für ein konstantes Innenraumklima von 15 - 18°C.
Bildrechte
1 Christian Richters
2 Christian Richters
3 Carola Radke/MfN
4 Christian Richters







