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Jugendzentrum "Nepomuk", Starnberg

Objekttyp
Stadthallen & Kongress

Bauherr
Stadt Starnberg

Architekten
Goetz Castroph Architekten und Stadtplaner GmbH, München

Fertigstellung
2010

Expertisen
Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Bauakustik
Schallimmissionsschutz
Raumakustik

Das Jugendzentrum stellt sich als schlichter und prägnanter Baukörper dar. Eine von schlanken Stützen gebildete Veranda schafft eine Zone des weichen Übergangs von außen nach innen. Das weitestgehend in Holzbauweise errichtete Gebäude bietet mit seinem multifunktionalen Veranstaltungsraum, seinen Übungs- und Gruppenräumen, einem Bandprobenraum inkl. Aufnahmestudio sowie einem Café ein breites Nutzungsspektrum für eine Vielzahl von Starnberger Gruppen und Vereinen.

Bedingt durch das geplante Nutzungsspektrum wurde die Entwicklung von hochschalldämmenden Holzbaukonstruktionen erforderlich. Neben dem Schallschutz innerhalb des Gebäudes waren auch erhöhte Anforderungen an den Schallimmissionsschutz zu beachten.

Auch die raumakustischen Verhältnisse in den jeweiligen Veranstal-tungs- und Gruppenräumen wurden auf die sehr vielfältige Nutzung ausgerichtet.

Das für das Gebäude zu berücksichtigende Förderprogramm sah eine Unterschreitung der Anforderungen der EnEV 2007 um > 25 % vor. Diese Anforderungen konnten durch einen erhöhten energetischen Standard der Außenbauteile sowie ein primärenergetisch günstiges Nahwärmekonzept sicher eingehalten werden. Hohes Augenmerk wurde auch auf die wärme- und diffusionsfeuchtetechnisch korrekte Ausbildung der in Holzbauweise ausgeführten Anschlussdetails gelegt.

Bildrechte
1 Michael Heinrich
2 Michael Heinrich
3 Michael Heinrich

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