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06.02.2026

Nazi-Bau wird zum Kulturort

Die Kongresshalle Nürnberg ist eines der prägnantesten Zeugnisse der NS-Architektur in Nürnberg und seit Jahrzehnten Gegenstand städtebaulicher und kultureller Auseinandersetzung. Mit der aktuellen Entwicklung des unvollendeten Rundbaus auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände verfolgt die Stadt Nürnberg das Ziel, den Ort für kulturelle Nutzungen neu zu öffnen.

Geplant sind:

Der Stadtrat hat den Ausbau des Kongresshallen-Rundbaus im Januar 2026 an Reisch als Generalübernehmer vergeben, die bereits den Ergänzungsbau im Innenhof realisieren. In diesem Rahmen übernehmen wir die Audiovisuelle Systemplanung.

Unsere Leistungen umfassen hier:

Kennzeichnend für das Projekt ist die parallele Entwicklung unterschiedlicher Nutzungen: Während der Rundbau künftig Arbeits- und Präsentationsräume für die freie Szene bietet, entsteht im Innenhof eine vollwertige Theaterinfrastruktur mit Bühne, Zuschauerraum und Orchestergraben.

Insgesamt werden mehr als 7000 m² Fläche geschaffen, die bis 2028 fertiggestellt und nutzbar sein sollen.

Unsere Erfahrungen aus laufenden Projekten wie dem Ergänzungsbau des Staatstheaters Nürnberg im Innenhof der Kongresshalle fließen dabei unmittelbar ein – insbesondere bei der Abstimmung zwischen Architektur, TGA, Nutzungskonzepten und Denkmalpflege sowie bei der Entwicklung langfristig tragfähiger AV-Lösungen.

Wir freuen uns sehr, hier mit allen Projektbeteiligten neue Wege zu gehen.

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Bildrechte: Georg Reisch GmbH & Co KG


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