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Beyer-Bau, Technische Universität Dresden

Objekttyp
Universitäten
Denkmäler

Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement /Niederlassung Dresden II

Architekten
ARGE mit AGZ Zimmermann Architekten GmbH

Fertigstellung
2025

Expertisen
Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Messungen Bauphysik
Bauakustik
Raumakustik
Akustische Messungen

Der denkmalgeschützte Beyer-Bau der TU Dresden, eines der prägenden Gebäude des Campus, wurde von 2018 bis 2025 umfassend saniert und modernisiert. Mit einem Investitionsvolumen von rund 76,5 Millionen Euro – darunter 8,2 Millionen aus EFRE-Mitteln – entstand ein moderner Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsstandort für die Fakultät Bauingenieurwesen und Geowissenschaften. Die Sanierung umfasste die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung, energetische Optimierung, Brandschutzmaßnahmen sowie Tragwerksverstärkungen mit Carbonbeton. Der nach Kriegszerstörung einst schlicht wiederhergestellte Turm der Sternwarte des Lohrmann-Observatoriums wurde denkmalgerecht instandgesetzt und technisch neu ausgestattet. Ein besonderes Highlight ist das im Dachgeschoss untergebrachte Planetarium. Das historische Erscheinungsbild der Hörsäle, Flure und Treppenhäuser blieb erhalten, während überbaute Innenhöfe und neue Erschließungen den Bau funktional erweitern.

Unsere Fachplanung der Bauphysik umfasste bau- und raumakustische sowie thermisch-energetische Untersuchungen, Simulationen, Betreuung des Verfahrens zur EFRE-Energieeffizienz-Förderung und begleitende messtechnische Überwachung. Die Herausforderung bestand darin, Schall- und Wärmeschutz mit der historischen Bausubstanz zu vereinen. Für Lehr-, Labor- und Büroräume wurden raumakustische Maßnahmen entwickelt, die sich unauffällig in das architektonische Konzept einfügen. Zudem wurden spezielle Schutzmaßnahmen gegen Erschütterungen der geotechnischen Materialprüfungs- und Versuchsanlagen entwickelt. Durch effiziente Gebäudetechnik und gezielte Simulationen konnten sommerliche Behaglichkeit und Energieeffizienz nachhaltig verbessert werden.

Bildrechte
1 Till Schuster
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