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Kammerspiele, München

Objekttyp
Theater

Bauherr
Landeshauptstadt München, Kulturreferat

Architekten
Prof. G. Peichl, W. Achatz, S. Schumer, Wien / München

Fertigstellung
2003

Expertisen
Bauakustik
Schallimmissionsschutz
Raumakustik

Die Münchner Kammerspiele, eines der renommiertesten Schauspielhäuser Münchens, wurden umfassend saniert und erweitert. Die Sanierungsmaßnahmen betrafen insbesondere das unter Denkmalschutz stehende Jugendstil-Schauspielhaus mit dem Theatersaal und dem Foyerbereich. Der Bühnenturm wurde wesentlich vergrößert und mit neuer Bühnentechnik ausgestattet. Direkt angrenzend an das Schauspielhaus entstand ein Neubau für Werkstätten wie die Schreinerei und die Schlosserei.

Das Schauspielhaus wurde vor Beginn der Sanierung akustisch untersucht und vermessen. Auf Grundlage dieser Ergebnisse entstand ein raumakustisches Optimierungskonzept, das insbesondere eine neue Bestuhlung sowie die akustische Bedämpfung des vergrößerten Bühnenhauses umfasste.

Die Erneuerung der technischen Anlagen, wie z. B. der Lüftung, erforderte im Altbau genau dimensionierte Schallschutzmaßnahmen, damit hierdurch keine störenden Geräusche für den Vorstellungs- und Probenbetrieb entstehen. Eine konsequente Trennung durch bauakustische Fugen und die Ausführung hochschalldämmender Bühnentore ermöglichen eine an die Hinterbühne angrenzende Werkstattnutzung.

Im Untergeschoss des Neubaus wurde ein komplett entkoppeltes Tonstudio für hochwertige Aufzeichnungen von Sprache und Musik sowie für die Produktion von Zuspielmaterial eingerichtet.

Bildrechte
1 Gabriela Neeb
2 Gabriela Neeb
3 Gabriela Neeb

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